Städtebauliche Entwurfsstrategie: Konsequente Platzkante
für den Schloßplatz in der Flucht der Königstraße, Raumbildung
für den kleinen Schloßplatz, Stärkung des rückwärtigen
Straßenraumes der Theodor-Hauss Straße. Kleiner Schloßplatz
als urbanes Element in der Kette der vorhandenen Plätze und
im Brennpunkt aller wichtigen Wegebeziehungen.

Scharnierfunktion des neuen Galeriegebäudes: Passage
zwischen Großem und Kleinem Schloßplatz, Vernetzung der
Stadträume / Überlagerung der Nutzung Kunst und Kommerz.
städtische kunstgalerie, schlossplatz stuttgart
2.phase
Die Auflassung der Fürstenstraße eröffnet die Chance, zwischen Königsbau,
Galerieeingang und neuer Freitreppe mit Cafeterrasse einen angemessenen
Eingangsbereich entstehen zu lassen, und die hintere Passage des Königsbaus
aufzuwerten.

Galerietypologie: Das Gebäude ist in Abhängigkeit von Ort und Nutzung als
durchlässiger Filter konzipiert in bewußter Abkehr von Konzeptionen
introvertierter „Kunstschreine".
Die Mehrschichtigkeit der Fassade und ihre Materialisierung vermittelt die
Inhalte. Die Bespielbarkeit der Fassade erlaubt in Anlehnung an den
stadträumlichen Ansatz ein lebendiges, sich veränderndes Haus.



Ausstelllungskonzeption: Der Weg/Rundgang durch die Galerie mit natürlichem
Oberlicht und Ausblick stellt einen Dialog zwischen Kunst und Stadtraum her.
Die Einteilung ergibt eine Folge unterschiedlich hoher Räume, z.T. wechselnd
zwischen natürlicher und künstlicher Belichtung, in Teilen mit Seitenlicht.
Sichtbeziehungen und thematische Bezüge sind durch entsprechende Disposition
der Raumöffnungen möglich.